LINA - Projekt

LINA = Lernen In Neuen Arbeitsformen

Unser Unterrichtsprojekt für die 5. und 6. Klassen

Überblick über Inhalte, Ziele und Unterrichtsform des LINA - Projektes

Mit dem LINA - Projekt reagieren wir auf die gesellschaftlichen Veränderungen, denen zwangsläufig auch unsere Schüler unterliegen. Im Einzelnen bedeutet dies, dass zum einen unsere Schüler das Lernen lernen müssen. Durch ein gezieltes Lern - und Methodentraining werden sie mit Voraussetzungen und Methoden des effektiven Lernens vertraut gemacht, durch die sie in die Lage versetzt werden sollen, nicht nur ihre Schulzeit erfolgreich zu absolvieren, sondern auch die Befähigung zum lebenslangen Lernen erwerben können.
Die heutigen gesellschaftlichen Bedingungen verlangen darüber hinaus, Schülern die Möglichkeit zum sozialen Lernen zu bieten.
Als Unterrichtsformen, in denen Lernmethoden, soziales Lernen und eigenverantwortliches Arbeiten eingeübt und auch gepflegt werden können, bieten sich die Arbeit mit offenen Formen des Unterrichts (Wochenplan, Lernen an Stationen, Projektarbeit) an.
Da an allen Grundschulen unseres Einzugsgebietes Formen des offenen Unterrichts praktiziert werden, erleichtern wir unseren Fünftklässlern nicht zuletzt den Übergang aufs Gymnasium.

Nähere Informationen

Die erste Phase der Schulzeit am Lina-Hilger-Gymnasium dient hauptsächlich dem Kennenlernen. Sie beginnt bereits in den Sommerferien, wenn unsere neuen Fünftklässlerinnen und Fünftklässler von ihrer/m zukünftigen Klassenleiter/in per Brief als Schüler des LiHi willkommen geheißen werden, und wird in der ersten Woche (Einführungswoche) an der neuen Schule fortgesetzt. Zu Beginn dieser Woche lernen unsere neuen Schülerinnen und Schüler zunächst den/die Klassenleiter/in und den oder die anderen Teamlehrer kennen, die sie, mit Hilfe des Kennenlernheftes, das jeder Schüler am ersten Schultag erhält, mit den neuen Klassenkameraden, weiteren wichtigen Personen der Schule, dem Schulgebäude u. v. a. bekannt machen. Ein erstes Methodentraining (Einrichtung des Arbeitsplatzes, Führung des Hausaufgabenheftes u.ä.) schließt sich daran an und der reguläre Unterricht setzt allmählich ein. Ab der zweiten Woche findet Unterricht nach Stundenplan statt.
Ihren Höhepunkt und Abschluss findet die Kennenlernphase mit der nach ca. drei Wochen stattfindenden dreitägigen Fahrt in eine Jugendherberge.
Weitere Übungen zum Lern - bzw. Methodentraining erfolgen im Laufe der nächsten zwei Jahre (z.B. Umgang mit Nachschlagewerken, Erschließen von Sachtexten, Kurzvortrag, Vorbereiten auf Klassenarbeiten). Zur besonderen Förderung des sozialen Lernens haben wir seit einigen Jahren den Klassenrat etabliert, seit dem Schuljahr 2012/13 führen wir eine dreittägige Mobbing-Prävention in den fünften Klassen durch.

Erfahrungen mit dem LINA - Projekt

Nach zwei Jahren LINA verfügen die meisten Schüler über die Grundlagen des Methodenwissens. Gepflegt und ergänzt wird dieses Wissen in der Mittelstufe.
Unsere Schüler schätzen das LINA-Projekt, was die seit 2001/02 regelmäßig durchgeführte Umfrage jedes Jahr aufs Neue zeigt.

Christa Hirsch - Rusch