Tag der Physik in Kaiserslautern am 2. Dezember 2017

Am Samstag noch früher aufstehen als für einen normalen Schultag? Kein Problem für 15 LiHi-Schülerinnen und Schüler, wenn das Ziel der "Tag der Physik" an der Universität Kaiserslautern ist.
Vor Ort wurden die Frühaufsteher von einem reichhaltigen Programm belohnt, das der dortige Fachbereich Physik zusammengestellt hat.
Zu Beginn der Veranstaltung galt es, in einem Wettbewerb das physikalische Können in Experiment und Theorie unter Beweis zu stellen, unter anderem bei der Beobachtung von Rosinen in Mineralwasser.
Danach galt es, die physikalischen Aktivitäten, die sich in unterschiedlichen Gebäuden auf dem Campus abspielen, zu erkunden. Viele Dinge durften die Besucher selbst ausprobieren, von einem Lichtwellenleiter zur Datenübertragung über eine "Gauß-Kanone" bis hin zu Experimenten mit einer Wärmebildkamera.
Für die Nachwuchsphysiker gab es zudem viele kuriose Ausstellungsstücke zu bestaunen, zum Beispiel den "kältesten Ort in Rheinland Pfalz". Dieser befand sich in einem eher unscheinbar aussehenden Glasgefäß, umgeben von vielen Lasern und Spiegeln. Geduldig erklärten die Kaiserslauterer Wissenschaftler den Besuchern, was es mit diesem seltsamen Ausstellungsstück auf sich hat. Es handelt sich um ein Quantengas, mit dem die Wissenschaftler besser verstehen wollen, wie die Welt um uns funktioniert.
An einer Universität dürfen natürlich auch Vorlesungen nicht fehlen. "Akustik der schwarzen Löcher" war eine davon, die den einen oder anderen dazu motiviert haben mag, sich nach der Zeit an der Schule selbst mit diesen faszinierenden Objekten zu befassen.
Es war bereits wieder dunkel, als die kleine Reisegruppe etwas erschöpft aber voller interessanter Eindrücke und Ideen wieder in Bad Kreuznach ankam.

M. Kreiter