Osthofen-Fahrt 2017

Im Rahmen des Geschichts-Unterrichts besuchten alle 10. Klassen am Donnerstag, 26. Januar 2017 das ehemalige Konzentrationslager Osthofen, das als eines der ersten Konzentrationslager nach der&xnbsp;Machtergreifung Hitlers 1933 durch die Nationalsozialisten errichtet wurde. Im Seminarraum zeigte uns eine Mitarbeiterin der Gedenkstätte alte Bilder aus der Zeit des KZs, erzählte uns, dass das Gebäude ursprünglich als Papierfabrik erbaut, von 1933-1934 als KZ genutzt und dann später zu einer Möbelfabrik umgebaut wurde. Die Schüler und Schülerinnen zeigten durch zahlreiche Fragen ihr Interesse an den Schicksalen der Häftlinge und es fand ein reger Gedankenaustausch dazu statt.
Nach dem Vortrag führte uns die Mitarbeiterin über das Freigelände und die Fabrikhalle, die als Wohn- und Schlafstätte der Häftlinge diente. Geschichten über Fluchtversuche, Schikanen des Wachpersonals und Misshandlungen der Häftlinge, wurden von uns interessiert aufgenommen. Anschließend schauten sich alle noch die Dauerausstellung in der Gedenkstätte an.
Nach dem Osthofen-Besuch fuhren wir mit dem Bus nach Worms und am Jüdischen Friedhof begann unsere Stadtrallye. In kleineren Gruppen beantworteten wir die Fragen, die unsere Geschichtslehrer vorbereitet hatten. Im Jüdischen Museum lösten die Schülerinnen und Schüler anhand der Infotexte und Filmbeiträge von jüdischen Angehörigen die dazu gehörenden Aufgaben und verschafften sich einen Einblick zu den historischen Details.
Mit vielen neuen Eindrücken und Denkanstößen insbesondere zu der Gedenkstätte Osthofen kehrten wir am späten Nachmittag zurück.

Jonas Gintzel (10d)