Roboter Team vom Lina Hilger-Gymnasium: Design mit Bronze-Medaille geehrt

Der jährliche regionale Lego-Roboter-Wettbewerb der First Lego League, wurde auch dieses Jahr wieder an der Gesamtschule in Rockenhausen ausgetragen. 17 Teams von Kindern im Alter zwischen 10 und 16 Jahren aus Schulen in Rheinland Pfalz, dem Saarland und Hessen waren nach Rockenhausen gekommen, um Ihr Können unter Beweis zu stellen. Der Wettbewerb soll technisch besonders begabten Kindern die Möglichkeit bieten, außerhalb des normalen Schulstoffes knifflige Aufgaben aus den Bereichen Mechanik und Programmierung eigenständig und kreativ zu lösen. Auch am Lina Hilger Gymnasium war seit den Sommerferien hochkonzentriert gearbeitet worden, wobei das Team LiHi-Krabbler in den letzten Wochen einige Extranachmittage in ihren Wettkampfroboter investiert hat.
Der Wettbewerb gliedert sich in vier Disziplinen, die getrennt bewertet werden. Das zentrale Element des Wettbewerbs ist ein Parcours, auf dem der Roboter möglichst viele Aufgaben mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden lösen und so Punkte sammeln muss. Dabei wird als erste Disziplin das Design der Roboters bewertet Diesmal hatte sich das Team an eine besonders knifflige Aufgabe herangetraut, für die ein Gabelstapler und ein Förderband als auswechselbare Werkzeuge für den Roboter gebaut wurden. Dafür durfte sich das Team über einen dritten Platz in der Kategorie Roboter Design freuen. "Das war auch verdient" findet Simon Wilde, der zusammen mit seinem Bruder Gabriel für den größten Teil des Designs verantwortlich war.
Als zweite Disziplin muss der Roboter beim Roboter-Spiel zeigen, was er kann. "Wenn es einmal so gut geklappt hätte wie bei den Testläufen, wären wir auch da ganz oben mitgefahren." meint Starter Alexander Schmidt - hat es aber leider nicht, so dass diese Disziplin für die LiHi-Krabbler leider nach der Vorrunde beendet war.
In der Disziplin Forschung gilt es, ein Forschungsprojekt zum Jahresmotto des Wettbewerbs vorzubereiten und zu präsentieren - Diesmal ging es darum, was Menschen tun können, damit es Tieren besser geht. Für Ihre Untersuchung zu bienenfreundlichen Grünflächen gab es einen soliden sechsten Platz. In einem gruppendynamischen Spiel mussten die jungen Tüftler außerdem unter Beweis stellen, dass sie auch gut als Team zusammenarbeiten. Das Spiel hat nach Aussage der Teammitglieder großen Spaß gemacht und brachte einen achten Platz in dieser Kategorie ein.
Angeregt von den tollen Konstruktionen der anderen Teams, zum Beispiel dem "Kletterer", den der Wettbewerbssieger, das Team vom Kant-Gymnasium in Boppard ins Rennen geschickt hat, wird jetzt weiter konstruiert und programmiert.

Dr. Maximilian Kreiter.