Lihi-Jungforscher stark vertreten

Mit fünf Projekten und insgesamt acht Jungforschern und -forscherinnen hat das Lina-Hilger-Gymnasium am diesjährigen Regionalwettbewerb "Jugend forscht" / "Schüler experimentieren" in der Fachhochschule Bingen teilgenommen und dabei den 1. Platz im Fachbereich Biologie, den 3. Platz im Fachbereich Chemie, den Sonderpreis für "Nachwachsende Rohstoffe" und schließlich den Schulpreis gewonnen.

Alexander Schmid errang, wie im Vorjahr, den ersten Platz im Regionalwettbewerb und ist damit wieder für den Landeswettbewerb in Ingelheim qualifiziert. Er ging der Frage nach, ob die bunten Blumenperlen, die in vielen Gartenfachgeschäften angeboten werden, lediglich nur dekorative Zwecke haben. In vielen Experimenten ist es ihm gelungen, die Geheimnisse der bunten Gelkugeln zu lüften und überzeugte so die Juroren in der Sparte Biologie bei Schüler experimentieren.

Sarah Benharkat und Fabio Wohlleben haben ihr Tintenkillerprojekt weiterentwickelt. Nachdem sie im letzten Jahr einen funktionsfähigen, preisgünstigen Tintenkiller hergestellt haben, wollten sie dieses Jahr die Kunststoffhülse durch Biokunststoff ersetzen. Den Biokunststoff haben sie mit Materialien aus dem eigenen Haushalt hergestellt, so dass die Biokunststoffhülse auch recycelbar ist. Die praktische, preiswerte und umweltschonende Variante des Tintenkillers wurde mit einem 3. Platz und dem Sonderpreis "Nachwachsende Rohstoffe" honoriert.

Praktisch, umweltschonend und gesundheitlich unbedenklich ist auch Katharina Gugenbergs Idee beim diesjährigen Regionalwettbewerb. Denn wer kennt nicht folgendes Problem, und das nicht nur im Winter: Trockene, rissige Haut? Während viele von uns schnell zu einer herkömmlichen Creme greifen, hilft anderen die Creme nicht, sondern verursacht noch allergische Hautreaktionen. Mit diesem Problem beschäftigte sich Katharina Gugenberg, indem sie die Zusammensetzung herkömmlicher Cremes untersuchte und eine hautverträgliche, Feuchtigkeit spendende Creme herstellte.

Spielerisch ging es mit dem Projekt von Daniel Schwedler und Nicolas Metz weiter. Sie wollten weitere Verwendungsmöglichkeiten von ihrem Lieblingsgetränk herausfinden und kamen auf die kreative Idee einen Flummi aus Cola herzustellen. Der Flummi funktioniert in den ersten Tagen genauso gut wie ein handelsüblicher Flummi und ist zudem ebenso recylcelbar, wie der Biokunststoff von Sarah Benharkat und Fabio Wohlleben.

Aya Ali und Selma Benharkat widmeten sich schließlich der Herstellung eines umweltgerechteren Nagellacks. Dieser Nagellack hat weniger Bestandteile als der handelsübliche und ist aus diesem Grund auch gesundheitlich unbedenklicher. Beide konnten ihren Nagellack beim Regionalwettbewerb präsentieren.

Aufgrund der vielen, originellen Beiträge wurde der Lina-Hilger-Schule der gut dotierte Schulpreis von der Stiftung Berdelle-Hilge/ Deutsches Pumpen-Museum e.V. Bodenheim/Rhein verliehen. Alexander Schmid, der am Landeswettbewerb teilnehmen wird, wünschen wir viel Erfolg.

C. Craiovan


hinten von links:Daniel Schwedler 7c, Alexander Schmid 7c, Selma Benharkat 6e, Sarah Benharkat 7e
vorne: Nicolas Metz 6b, Aya Ali 6e, Katharina Gugenberg 7e