Exkursion zum Mathematikum

Am Montag, den 21.12.2015 waren die Klassen 8a und 8b mit Frau Weyhausen-Brinkmann, Frau Weschler und Herrn Krautkrämer im Mathematikum in Gießen.
Um 08:30 Uhr trafen wir uns vor der Schule und fuhren mit dem Bus los. Alle waren zwar noch etwas müde - es war früh -, doch dabei bester Laune. Unser Ziel, das Mathematikum, welches am 19. November im Jahr 2002 gegründet wurde, ist auch für Menschen, die vielleicht nicht ganz so gut die Welt der Mathematik beherrschen, ein großartiges Erlebnis, da sie hier die Möglichkeit haben, auch mal die andere Seite der Mathematik kennenzulernen.
Zu Beginn erhielt jede Klasse eine Einführung ins Mathematikum durch einen Mitarbeiter, indem uns ein Exponat vorgestellt wurde. So wurde uns etwa eine Station aufgezeigt, in der das Problem der "Türme von Hanoi" in abgewandelter Form zu lösen war. Es ging dabei darum, alle Scheiben mit möglichst wenig Aufwand so zu versetzten, dass sie von klein nach groß in das letzte der drei Fächer gestapelt werden; man darf aber immer nur eine Scheibe nach der anderen nehmen und diese nur nach bestimmten Regeln bewegen.
Hiernach hatten wir Zeit uns selbstständig umzusehen, wobei vor allem Exponate wie die riesige Seifenblase, das Lösen von Codes oder die Leornado-Brücke sich großer Beliebtheit erfreuten. Insgesamt gab es sehr viele Versuche zum Ausprobieren, Entdecken und Austüfteln. Um zwischendurch Kraft zu tanken, konnte man in der angrenzenden Cafeteria etwas kaufen und Pause machen.
Um 15 Uhr brachen wir dann wieder auf, um uns auf den Nachhauseweg nach Bad Kreuznach zu machen. Trotz vieler neuer Eindrücke durch diverse Experimente und Versuche, die grundsätzlich Müdigkeit nach sich ziehen könnten, war die Stimmung auf der Rückfahrt "bombig". So hörten wir Musik und sangen laut mit.

Insgesamt war es zwar ein langer, dafür aber sehr schöner Tag, wobei bei dem ein oder anderen die Liebe zur Mathematik entdeckt oder zumindest im Ansatz geweckt wurde. Alles in allem ist das Mathematikum auf jeden Fall einen Besuch wert gewesen und wir würden auch jederzeit wieder gerne dort hinfahren.

Rebecca Herbster (8b) und Miriam Schüßler (8a)