Deutsch-französischer Schüleraustausch am Lina-Hilger-Gymnasium: deutsche und französische Austauschschüler als Künstler

Welches Souvenir kann man vom Schüleraustausch aus Deutschland mitbringen, das einzigartig ist?

Diese Überlegung stand bei der Planung eines Kunstprojektes im Mittelpunkt, welches im Rahmen der alljährlichen Begegnung zwischen Schülerinnen und Schülern des Lina-Hilger-Gymnasiums und deren Partnerschule Collège Thomas Riboud in Bourg-en-Bresse stattfindet.

Die Lösung hatte Gernot Meyer-Grönhof, der als Kunstlehrer in diesem Jahr den Austausch unterstützt: im Stile von Graffiti zeichnen die Austauschpartner ihre jeweiligen Namens-Initialen auf kleine Leinwände und gestalten sie farbenfroh. Am Ende können die deutschen Gastgeber das Werk ihrer französischen Gäste hier behalten und die Franzosen nehmen das Werk ihrer deutschen Partner mit nach Bourg-en-Bresse. Das ist echter Austausch!

Selbstverständlich konnten die 19 Jungen und Mädchen aus der Bresse aber noch andere interessante Dinge erleben: ein Ausflug ins Haus der Sinne im Wiesbadener Schloß Freudenberg stand auf dem Programm, ebenso wie eine Exkursion zum Freilichtmuseum in Bad Sobernheim. Ansonsten lernten die Jugendlichen natürlich auch den typischen deutschen Schul- und Lebensalltag kennen. Das Programm gestaltete, wie immer seit 16 Jahren, der Französisch-Lehrer Achim Kliebsch, der sich freute, Hélène Meier, die den Austausch auf französischer Seite organisiert, und deren Kollegen Alexandre Morin wieder am Lina-Hilger-Gymnasium begrüßen zu dürfen. Der 10tägige Austausch geht am 04. Mai zu Ende.

Achim Kliebsch